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 Betreff des Beitrags: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#1BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 15:50 
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Hallo miteinander,
ich habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt und möchte sie euch vorstellen:

Gebaut habe ich sie aus 3 mm Schwarzblechplatten, komplett geschweißt.
Die Größe ist 100 x 50 x 50 cm /HxBxT, das Gewicht liegt bei 85 kg.
Der Ofen hat eine Fronttür, 60 cm hoch und 50 cm breit. Als Anschlag wurde an die Seitenwände, den Deckel und dem Zwischenblech zwischen der Tür und der Feuerluke Winkeleisen eingeschweißt. Die Türen sind mit feuerfester Dichtschnur versehen.
Als Flammschutzlech habe ich eine 3 mm Stahlplatte eingeschweißt, die an den Ecken Aussparungen hat und mittig über der Feuerschublade einige 10 mm Bohrungen. So steigt die Hitze nicht nur mittig auf, sondern verteilt sich auch zu den Außenwänden hin.
3 cm interhalb des Deckels ist eine zu den Außenwänden hin um 10 cm kleinere Platte eingebaut, mittig ebenfalls ein paar Bohrungen, der Großteil der Hitze wird auch da nochmal zu den Außenwänden geleitet.
Als Aufhängung habe ich ein stabiles Gitter mit 5 Stangen geschweißt, welches sich über Führungsschienen nach vorne herausziehen läßt. Der Platz dürfte für 35 - 40 Forellen reichen.
Der Kamin hat eine Drosselklappe und ein hübsches Regenschutzdach.
Unter dem Ofen sind 4 Schwerlastlenkrollen / 2 gebremst / mit je 300 kg Traglast.
Die Schublade wird ebenfalls auf Führungsschienen eingeschoben.
Von außen ist feuerfeste Farbe bis 650 Grad aufgesprüht.
Ein Leerprobelauf habe ich bereits gemacht; ist der Ofen einmal auf Temperatur, hält er diese auch nach Erlischen des Feuers mindesten noch 20 min.
Die Scharniere und Verriegelungen sind alle selber gebaut aus 5 mm Flachstahl.
Die Materialkosten lagen bei ca. 230.- €, obwohl ich den schon billigsten Lieferanten für das Blech ausgesucht hatte. Die Rollen habe ich für läppische 13.- € ersteigert, in den Baumärkten kosten weitaus schwächere mit halb so hoher Tragkraft rund 25.- € pro Stück.
Das Termometer wird nochmal gewechselt, ich hatte im Moment kein anderes.
Wie gefällt er euch?

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Gruß Siggi

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Zuletzt geändert von Siggi1949 am Dienstag 16. Juni 2015, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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» Kalträucher"ofen" aus Kunststoff
 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#2BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 20:08 
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Moin Siggi,

da hast du dir ja mal wieder n tolles Teil zusammen gebaut !!! Hut ab! :daumenup:
Willst du den für Dich behalten, oder wird der wieder versteigert??
Auf jeden Fall find ich die Idee mit der rausziehbaren Aufhängung zeimlich gut. Vielleicht sollte
ich bei meinem Schrank sowas auch einbauen. Ich finde so selbst gebaute Räucher Schränke / Tonnen
einfach noch geiler als gekaufte, weil mann sich so freut wenn das was man sich ausgedacht auch
funktioniert. Bei meinem Schrank, habe ich ja teilweise improvisiert und trotzdem bin ich
immer wieder begeistert wenn der Schornstein raucht :biggrinn: .
Ich hoffe du berichtest mal wenn die erste Ladung Forellen durch den Ofen gegangen ist.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß damit und ständig guten Rauch!!

mfg Einar


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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#3BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 21:01 
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Danke Einar,

den Ofen habe ich von Anfang an geziehlt nur für mich gebaut, dafür kommen alle anderen weg.
Im Moment bringen Räucheröfen auf ebay auch nicht das, was sie in der kalten Jahreszeit gebracht haben,
womöglich glauben viele, Räuchern ist nur was von Herbst bis Frühjahr.
Ich habe ja noch den großen isolierten Räucherschrank, in den ich auf 2 Ebenen rund 70 Forellen hinein bekomme
und den ich behalten werde.
Ich hatte aber beim letzten Räuchern in dem isolierten Schrank (Ofen war tatsächlich mit 70 Forellen bestückt) festgestellt,
daß doch gewisse Unterschiede zu erkennen waren, wohl wegen der unterschiedlichen Aufhängehöhe.
Daher hatte ich dann die Idee (insperiert auch noch von einem ähnlichen Ofen auf ebay), mir einen Ofen zu bauen,
in dem ich in einer Aufhängung 35-40 Forellen unterbringe, da ich zukünftig wohl auch nicht ganz so viel räuchern
muß.
Ich hätte ihn ja gerne 60 x 60 cm (L x B) gebaut, aber der Verkäufer hatte die Bleche nur in 100 x 50 cm und
50 x 50 cm angeboten, sowie noch kleiner.
Morgen mache ich nochmal einen Probelauf ohne Fisch und werde dabei; wie ich es schon bei meinen Selbstbautonnen
gemacht habe; um die Bohrungen in der Mitte des Flammschutzbleches einige Ziegelsteine bauen. Dadurch hat man
einen sehr guten Wärmespeicher.
Am Donnerstag wird dann "echt" geräuchert, 35 Stück sind dann angesagt. Ich werde darüber berichten.

Gruß Siggi

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Zuletzt geändert von Siggi1949 am Dienstag 16. Juni 2015, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#4BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 22:26 
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Moin Siggi,
dein neuer Ofen gefällt mir sehr und so wie er gebaut ist wird der Ofen ewig halten.
Du möchtest unten einige Ziegelsteine als Wärmespeicher einbauen. Warum besorgst du dir nicht die Speichersteine aus den Elektroöfen. Diese Steine halten für Stunden die Wärme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#5BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2015, 23:01 
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Danke Peter,
wie ich ja schon festgestellt habe, hält der Ofen auch ohne zusätzliche Wärmespeicher ziemlich lange die Hitze,
ohne ständig nachlegen zu müssen. Ich will natürlich nicht so Hitze über einen längeren Zeitraum speichern,
da am Ende der Garzeit und somit zu Beginn des Räucherns die Temperatur so hoch liegt, daß eine weitere
Garung stattfindet und mein Räucherholz ständig in Brand gerät.
Ich werde mal die Variante mit den Ziegelsteinen probieren, sowie auch ohne diese. Morgen kann ich schon mehr dazu berichten.

Gruß Siggi

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#6BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2015, 00:01 
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Moin Siggi,
ich habe in meinem Heißrauchofen sechs solcher Steine unten mit eingemauert. Wenn der Ofen 60° hat und ich mit der Temp. räucher hält der Ofen noch viele Stunden diese Temperatur. So kannst du mit nur Späne bei 60° solange räuchern bis die Ware darin super geräuchert ist. Das ist erst recht bei Aalen interessant. Lange den Rauch halten bewirkt das der Rauch tiefer ins innere Ware eindringen kann.
Räuchern ist zugleich Niedertemperatur garen und veredeln. Wenn man seinen Ofen gut kennt kann man das Optimum rauskitzeln.
Aber da erzähle ich dir ja nichts neues!


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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#7BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2015, 17:28 
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Moin Siggi,

mit dem Ofen werden ja noch Generationen ihre Freude haben. Ich muß sagen das er dir sehr gut gelungen ist :daumenup: . Ich denke auch mal das Backsteine als Wärmepuffer ausreichend sind.

Gruß Meik

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#8BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2015, 19:30 
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Servus Siggi,

RESPEKT!!!
Gratuliere zu deinem neuen Ofen, der sieht echt schick aus und sehr solide verarbeitet.
Auch mir gefällt besonders die ausziehbare Räuchergutaufhängung! Topp! :dh:

Eine Idee hätte ich da noch so im Kopf:
Was hältst du von einer vollausziehbaren Glutschublade? Da kann man außerhalb des Räucherofens das Feuer abbrennen, komfortabel Räucherspäne auflegen, oder wenns mal zu heiß werden sollte, schnell mal die Hitze vom Räuchergut nehmen.
Ist mir nur mal so eingefallen... :boys_0136:

Gruß
Woife

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#9BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2015, 21:05 
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Moin Meik, Servus Woife und Hallo an alle,

erst mal mein Dank euch für euer Lob.
Woife, die Feuerschublade steht auf Winkeleisen als Führung und ist ganz herausziehbar.
Ich muß also nicht mit der Hand in Ofen fassen zum Nachlegen. (aber Späne verwende ich nicht,
nur klein gespaltenes Holz). Schau mal auf das Foto, wie das raucht, ähnelt schon eher den
Rauchzeichen der alten Indianerstämme; meilenweit am Horizont der Prärie sichtbar :jc_doubleup:

So, heute mal 35 Forellen darin geräuchert, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden.
Zunächst wollte ich die Fische aus zeitlichen Gründen im Ofen trocknen. Ich hatte bereits 7 Ziegelsteine
auf dem Flammschutzblech aufgebaut, immer ca. 3 cm Luft dazwischen. Das Feuer wollte aber nicht sauber brennen,
es rauchte auch zuviel. Also habe ich die Steine wieder entfernt und der Zug schien besser zu sein, das Feuer brannte
nun raucharm. Der Ofen wird auch so gleichmäßig heiß und hält die Hitze auch lange, ich brauchte nur hin und wieder
ein daumendickes Stück Holz nachlegen.
Allerdings war heute hier sehr starker Wind, der tatsächlich so in den Abzugskamin blies, daß Rauch
manchmal sogar an den Zuluftöffnungen der Feuerluke herausquoll und mehrmals das Feuer ausblies (die Lötlampe
war heute mein bester Freund).
Dann habe ich noch festgestellt, daß ich unbedingt ein zusätzliches Fetttropfblech einbauen muß. Ich nahm an,
daß das 3 mm dicke Flammschutzblech ausreicht, Fett tropft zwar nicht ins Feuer, aber das Blech wird anscheinend
so heiß, daß es darauf regelrecht verkohlt, die Fische hatten teilweise in den Bauchhöhlen einen leichten grauen Schleier.
Geschmacklich waren sie allerdings gut, aber auch die Bauchlappen waren diesmal nicht alle voll aufgespreizt, was sicher
an dem starken Wind lag, der das gleichmäßige Aufsteigen der Hitze zeitweilig behindert hat.
Es kann also nur besser werden.

Gruß Siggi

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#10BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2015, 11:54 
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Hallo Räucherfans,

gestern habe ich nochmal den neuen Ofen angeschmissen und er hat super gebrannt.
Als Tropfblech habe ich ein Backblech eingelegt. 4 Lachsforellen hatte ich im Ofen und habe
diese 1 Std. bei 80 bis zeitweilig 90 Grad über Eschenholz gegart. Die Temperatur konnte ich
ziemlich konstant halten und brauchte ab und zu nur ein Stück Holz von ca. 25 cm Länge und
einem Querschnitt von etwa 2,5 cm nachlegen.
Anschließend habe ich sie noch 2 Std. über meiner bewährten Holzmischung geräuchert;
40% Buche, 40% Kirsche und 20% Erle. Sie sind zwar etwas stärker bräunlich, sollen ja aber auch
schön rauchig schmecken.
Das Foto zeigt die größere davon, die 2,1 kg Lebendgewicht und nach dem Räuchern noch 1,4 kg hatte.

Gruß Siggi


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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#11BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2015, 08:05 
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Moin Siggi,

das Resultat sieht schon lecker aus, da kann man schon am Morgen Appetit auf eine geräucherte Forelle bekommen. Ich werde mich wenn ich im Juli wieder oben bin dann den Makrelen widmen sofern diese schon in Schwärmen da sind.

Gruß Meik

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#12BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2015, 09:42 
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Servus Siggi,

sind wunderschön geworden, deine Forellen. :dh:

Du schreibst, dass deine Forellen 1 Stunde bei 80° bis 90°C über Erlenfeuer garen und anschließend 2 Stunden räuchern.
Nimmst du dann die Glut aus dem Ofen und wird dann anschließend "warm geräuchert"? Welche Räuchertemperatur hast du dann?
Gibt es geschmackliche Vorteile beim Fische räuchern wenn man Garen und Räuchern trennt?
Ich frage deshalb, weil ich meine Fische immer unter Rauch bei ca. 80°C räuchere. Somit bin ich auch nach max. 1,5 Stunden (je nach Fisch und Größe) mit dem Räuchern schon fertig.

Gruß
Woife

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#13BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2015, 10:03 
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was mir an deinen Öfen aufgefallen ist, du hast immer ein Regenblech am Abzug befestigt.
Lasse dieses einfach einmal weg und du wirst sehen das du auch bei starkem Wind keine Probleme mehr damit hast, das der Wind in den Ofen drückt und gegebenenfalls die Glut wieder anfacht und deine Scheite wieder anfangen zu brennen.
Durch das Blech, so schön wie es auch aussieht, wird der Wind zwangsweise in den Ofen geleitet.

Gruß Meik

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#14BeitragVerfasst: Montag 20. Juli 2015, 22:06 
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was mir an deinen Öfen aufgefallen ist, du hast immer ein Regenblech am Abzug befestigt.
Lasse dieses einfach einmal weg und du wirst sehen das du auch bei starkem Wind keine Probleme mehr damit hast, das der Wind in den Ofen drückt und gegebenenfalls die Glut wieder anfacht und deine Scheite wieder anfangen zu brennen.
Durch das Blech, so schön wie es auch aussieht, wird der Wind zwangsweise in den Ofen geleitet.

Gruß Meik



Moin Meik,
ich habe nochmal über Deinen Vorschlag nachgedacht, Du könntest recht haben.
Der Kamin ohne das Dach ist nur 20 cm hoch, ich habe überlegt, das Dach (ist nur genietet) mal abzumachen und stattdessen den Kamin mal 40-50 cm hoch zu machen.
Dazu brauche ich ja nur 2 mm Blech im gleichen Querschnitt zu kanten, auf den vorhandenen Kamin aufzusetzen und an den Halterungen, die für die Haube gedacht waren,
anzunieten. Werde ich mal probieren und darüber berichten.
Wenn ich zurück denke, meine Räuchertonnen aus den 200 l Fässern hatten auch alle einen 50 cm hohen Abzug ohne Haube und funktionierten einwandfrei.

Gruß Siggi

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 Betreff des Beitrags: Re: Habe mir eine "Eiserne Lady" gebastelt
#15BeitragVerfasst: Dienstag 21. Juli 2015, 17:07 
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das mache mal, du wirst feststellen das es funktioniert.
Ob nun eine Kaminverlängerung nötig ist, streiten sich die Geister. Ich würde es zumindest erst einmal ohne Verlängerung probieren, sollte dann etwas noch nicht richtig sein so kann man diesen ja immer noch verlägern.

Gruß Meik

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